Wie sich Fehlalarme vermeiden lassen
Eine Alarmanlage im Haus verleiht Sicherheit. Ist die Alarmanlage zusätzlich auf einen Sicherheitsdienst aufgeschaltet, kümmert sich sofort ein Profi um Alarmsituationen. Doch wie kann man die Einsatzkosten im Fall eines Fehlalarms reduzieren und wie kann der Sicherheitsdienst noch schneller über geeignete Interventionsmaßnahmen entscheiden?
Das Internet basierte Videoüberwachungssystem "1000eyes" bietet hier Abhilfe. Durch die zusätzliche Anbindung einer Überwachungskamera an Alarmanlagen können sich Sicherheitsdienste im Alarmfall sofort ein Bild der Situation verschaffen. Mit Hilfe einer solchen visuellen Kontrolle können Fehlalarme erkannt und in Notfällen schneller und gezielter geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
Bislang senden Alarmanlagen nur ein Signal an den beauftragten Sicherheitsdienst, wenn einer der Alarmmelder Bewegungen, Glasbruch oder offene Türen und Fenster meldet. Dann muss ein Anruf beim Hausbesitzer, einem Nachbarn oder sogar ein kostspieliger Besuch des Außendienstes bzw. der Polizei klären, was im Objekt passiert ist.
Mit der Entwicklung von 1000eyes gibt es eine Möglichkeit, den Grund der Meldung genauer zu bestimmen. Sobald die Alarmanlage auf konventionellem Weg einen Alarm an den Leitstand sendet, erhält der Diensthabende eine automatische Verbindung mit der Kamera und kann live in das Objekt sehen. Zusätzlich hat er die Möglichkeit, eine Videoaufnahme vom exakten Alarmzeitpunkt zu betrachten. Damit lassen sich Fehlalarme schnell erkennen und teure Vor-Ort-Einsätze vermeiden. Und wenn tatsächlich ein Einbruch stattfindet, lassen sich sofort Informationen gewinnen, die zu einem gezielten Eingreifen führen. Angaben über die Anzahl der Täter und natürlich sofort verfügbares Bildmaterial helfen den Einsatzkräften, schnell zu reagieren und größeren Schaden abzuwenden.
Jede Alarmanlage kann - auch im Nachhinein - um diese Möglichkeit erweitert werden, denn 1000eyes arbeitet grundsätzlich herstellerunabhängig. Zusätzliche Voraussetzung für Alarmanlagenbesitzer ist lediglich ein Internetanschluss im Objekt und eine der weit über 1000 Kameras, zu denen das "1000eyes"-Videoüberwachungssystem kompatibel ist. (rw)
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