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Die NetCleane-Software gegen Viren und Spam kommt am 2. Mai 2006 in der Version 2.0 heraus. Verbessert hat der Hersteller nicht nur den Spam- und Virenschutz sondern auch den Installationsvorgang und die anschließende Administration. Außerdem bietet die Lösung mehr kundenindividuelle Anpassungsmöglichkeiten.
Die Software basiert auf einer gehärteten Version einer Linux-Distribution von Gentoo. Die Benutzeroberfläche präsentiert sich im neuen Design. Alle Konfigurationseinstellungen lassen sich dabei sichern und jederzeit wieder herstellen. Bereits vorhandene Black- und White-Listen können einfach ins System importiert werden.
Version 2 liefert nun genauere Informationen über die Spam und Viren verseuchte E-Mails, als der Vorgänger. Die Berichte lassen sich individualisieren. Mit Viren behaftete E-Mails werden nun nicht mehr automatisch gebockt, nur der jeweilige Anhang wird gelöscht, die E-Mail selbst kann aber auf Wunsch dennoch zugestellt werden.
Ferner markiert das System die mit Sicherheit Nicht-Spam-Nachrichten mit einem sogenannten "Ham"-tag, so dass der Netzwerkadministrator den Filter leichter fein justieren kann. Außerdem ist er befugt, einzelne Filterstufen SURBL, RBL, LDAP, SPF, Black- oder White-Listen einzeln abzuschalten.
Fünf Einzellizenzen der Netcleanse-Software sind bereits für 150 Euro zu haben. (rw)

