Suche
Erweiterte Suche
leeresbild
leeresbild
Newsletter
Leer
   
12.04.2006 | 11:01 Uhr

Spam als Geißel der elektronischen Kommunikation

Für Steffen Ebert, Geschäftsführer des Software-Distributors Eulink GmbH, ist Spam bisher nur die Spitze des Eisbergs.

Laut IDC werden täglich 60 Milliarden E-Mails verschickt, das meiste davon ist Werbemüll (Spam).
Laut IDC werden täglich 60 Milliarden E-Mails verschickt, das meiste davon ist Werbemüll (Spam).

Die Menge an Spam-Mails, die täglich die virtuellen Postfächer von Internet-Nutzern weltweit überflutet, hat enorme Größenordnungen angenommen. Jeder, der privat oder auch beruflich die bequeme und schnelle Kommunikation über das digitale Netz nutzt, kennt das Spam-Problem.


Zuhauf stapeln sich in vielen E-Mail-Posteingängen die Nachrichten mit den schlüpfrigen Angeboten und mit der Werbung für Potenz steigernde Mittel. Eine lästige Angelegenheit, die von vielen E-Mail-Benutzern nicht mehr stillschweigend hingenommen wird. Über eine Million gemeldete Spam-Mails bis Februar 2006 - das ist die Bilanz des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale (vzbv), der seit Juli 2005 eine Spam-Beschwerdestelle für betroffene E-Mail-Adressaten bereithält.

Täglich treffen rund 6.000 bis 7.000 Beschwerden über Spam-Mails bei der Zentrale des vzbv unter der E-Mail-Adresse beschwerdestelle@spam.vzbv.de ein. 80 Prozent der gemeldeten Spam-Mails sind aus Übersee. Ein Fünftel der registrierten Spam-Mails hingegen kommen aus Deutschland und Europa.

Da bislang noch kein Anti-Spam-Gesetz in Deutschland existiert, ist die Verfolgung und rechtliche Belangung von Spammern besonders schwierig. Am 17. Februar 2005 wurde im Deutschen Bundestag über den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Teledienstegesetzes beraten. Hierbei ging es auch um die Aufnahme eines Anti-Spam-Gesetzes. Allerdings wurde das Vorhaben von der neuen Bundesregierung, die seit September 2005 im Amt ist, nicht mehr forciert.

Trotz allem nimmt die Spam-Flut weiter zu und die Schäden für Unternehmen sowie für einzelne Verbraucher steigen. Trotz der meist vergeblichen Bemühungen des vzbv mit Abmahnungen und Klagen gegen Spammer vorzugehen sind Internetnutzer noch auf sich selbst gestellt - nicht zuletzt deswegen werden effektive Anti-Spam-Systeme auch in nächster Zeit sehr gefragt sein.

Aller Anfang ist schwer - Blacklists im Kampf gegen Spam

Immer mehr E-Mail-Server und -Clients arbeiten mit integrierbaren Technologien, die vor Spam-Mails schützen, allerdings wird in den meisten Fällen nur ein begrenzter Schutz gewährleistet. Es gibt derzeit keine Lösung, die umfassende Sicherheit bietet, denn die Voraussetzungen, die eine umfangreiche Anti-Spam-Lösung erfüllen muss, sind sehr hoch.

Gehe zu Seite: zurueckzurück  1  |  2  |  3  |  4  weiterweiter


Mehr zum Thema
  • WM 2006: Actebis mietet Fanblock - ComputerPartner verlost Karten mehr
Blank
Mehr zu diesen Stichworten: Produkte/Technik, Sicherheit, Filter
Mehr aus der Rubrik: Sicherheit im Netz
Themennewsletter News bestellen
Blank
Meinungen schreiben
Benutzername:
Passwort: