03.01.2008 | 11:18 Uhr

Test: Grafikkarte mit zwei Prozessoren: Sapphire HD 2600 XT dual

Kämpft noch mit Treiberproblemen:
Kämpft noch mit Treiberproblemen: "HD 2600 XT dual" von Sapphire.

Die "HD 2600 XT dual" von Sapphire ist eine Grafikkarte mit zwei Grafik-Prozessoren. Eigentlich müsste die Leistung dadurch hoch sein. Aufgrund von Treiberproblemchen erreichte sie aber lediglich normales Tempo.


von Christian Helmiss, PC-Welt

Testbericht

Diese Grafikkarte sieht besonders beeindruckend aus, da sie riesig ist und nur noch gerade so auf ein DIN-A4-Blatt passt. Man kann auch zwei dieser Modelle in einen PC einbauen und diese über die Crossfire-Schnittstelle am Kartenrücken verbinden. Allerdings muss dafür das PC-Netzteil vier 6polige Grafikkartenstecker zur Verfügung stellen. Das Kühlkonzept besteht aus zwei einzelnen Kühlkörpern, die beide mit einem eigenen Lüfter ausgestattet sind.

Die Ausstattung der Karte ist gut, denn sie bietet für vier Displays DVI-Anschlüsse. Auch 512 MB GDDR3-Speicher sind nicht übel und als Beigabe kkönnen sich Ihre Kunden über einen Gutschein für "The Black Box" freuen. Auch Videokabel und -Adapter sind mit im Karton.

Die 3D-Leistung lag auf dem Niveau einer Grafikkarte mit nur einem Radeon-X2600-XT-Chip. Auch dann, wenn im 3D-Benchmark die Option „Multi-GPU“ aktiviert war. Da dies aber offensichtlich nur ein derzeitiges Treiberproblem ist, kann man davon ausgehen, mit dieser Grafikkarte auf kurz oder lang nahezu die doppelte 3D-Leistung zu erhalten. Das bedeutet weiterhin, dass mit ihr nicht nur alle Direct-X-9-Spiele in allen Auflösungen ruckelfrei laufen werden. Auch hohe Bildqualität und DX10-Effekte sollten dann zumindest bei 1.024 x 768 und 1.280 x 1.024 Bildpunkten drin sein.

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