Test: Die neue Geforce 8800 GTS 512 MB GDDR3 von Nvidia
Der Fachhandel bekommt mit der Neuauflage des Nvidia "Geforce 8800 GTS"-Chips eine preisgünstige High-End-Grafikkarte geliefert. Es hat sich mehr als nur die Speicherkapazität geändert. Die Geforce-8800-GTS-Grafikkarten mit 512 MB Speicher warten mit einem komplett neuen Chip auf. Dieser bietet deutlich mehr Leistung als die Vorgängergeneration.
Von Christian Helmiss, PC-Welt
Testbericht
Bisher gab es den abgespeckten High-End-Grafikchip Geforce 8800 GTS nur in Verbindung mit 320 oder 640 MB Speicher. Jetzt sind auch Grafikkarten mit 512 MB Speicher erhältlich! Doch das ist nicht alles, was sich verändert hat. Auch wenn der Markenname des Grafikchips mit "Geforce 8800 GTS" gleichgeblieben ist - unter der Haube werkelt eine komplett neue Chipgeneration. Statt der 90- kommt jetzt die 65-Nanometer-Fertigung zum Einsatz – das wirkt sich unter anderem positiv auf den Platz- und Stromverbrauch sowie die Menge der Abwärme aus. Die 512er-GTS ist aber nicht die erste, die Nvidia mit dem neuen Kern ins Rennen schickt. Auch die Geforce 8800 GT wurde bereits damit ausgestattet und war gelegentlich sogar flotter als die normalen 320er-GTS-Modelle. Die wichtigsten Infos zur neuen Chipgeneration und die Geschwindigkeitsergebnisse des Praxistests erfahren Sie auf diesen Seiten.
Die wichtigsten Details zum neuen Grafikchip: Nach wie vor hantiert der neue Geforce-8800-GTS-Chip mit 128 Stream-Prozessoren. Diese werden aber mit 1.625 MHz und nicht wie bei den 320-MB- und 640-MB-Versionen mit 1200 MHz betrieben. Auch deutlich flotter ist der Chiptakt des neuen. Er liegt mit 650 MHz 150 MHz über dem seines Vorgängers. Auch der 512 MB große GDDR3-Speicher wird flotter angetrieben, mit 1.940 statt mit 1.600 MHz. Dafür hat sich aber das Speicher-Interface von 320 auf 256 Bit verengt.
Die Point of View Geforce 8800 GTS 512 MB im Testcenter: Bereits mit dem G92-Kern ausgestattet ist die PCI-Express-Grafikkarte (PCI-Express-2.0-Kompatibel), die mit 512 MB Speicher aufwartet. Sie bietet zwei DVI-Anschlüsse (natürlich Dual-Link) und einen Videoausgang in S-Video-Ausführung. Mit dabei ist noch eine SLI-Schnittstelle, um zwei Karten zu einem leistungsstärkeren Grafikkartenverbund zusammenschalten zu können. Strom zieht die Grafikkarte nicht nur von der Hauptplatine über die PCI-Express-Schnittstelle, sondern auch direkt vom Netzteil über einen 6poligen Stecker.
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