Neue Notebook-Grafikchips Geforce 9500M GS und Geforce 9300M G
Mit dem "Geforce 9500M GS" und dem "9300M G" kommt Nvidias neue 9000er-Serie jetzt auch ins Notebook. Die PC-Welt testet, welche Vorteile die mobilen Grafikchips bringen.
Von Thomas Rau, PC-Welt
Testbericht
Eher klammheimlich hat Nvidia die beiden ersten Vertreter der 9000er-Serie für Notebooks herausgebracht. Statt einer großen Ankündigung gibt es einen verschämten Hinweis auf der Webseite, der nur direkt und nicht über das Menü von Nividas Webseite zu erreichen ist.
Doch trotzdem haben die beiden Neulinge, der Geforce 9500M GS und der Geforce 9300M G schon ihren Weg in einige Notebooks gefunden. Den leistungsschwächeren Chip Geforce 9300 G setzt zum Beispiel Medion im Aldi-Notebook "Akoya MD96630" oder Asus im Subnotebook "U6SG" ein. Die PC-Welt hatte die rechenstärkere Variante Geforce 9500M GS im Test: Er sitzt im Asus-Notebook M51SN nebst 512 MB Grafikspeicher. Der Laptop mit 15,4-Zoll-Display arbeitet mit Intels Penryn-Prozessor "Core 2 Duo T8300" (2,4 GHz) und kostet rund 1.100 Euro.
| Produkt | Asus M51SN |
| Hersteller | |
| Preis | rund 1100 Euro |
| Prozessor | Intel Core 2 Duo T8300 (2,4 GHz) |
| RAM | 2 GB DDR2-667 |
| Festplatte | 250 GB |
| Display | 15,4 Zoll, 1440 x 900 Bildpunkte |
Auf den zweiten Blick wird deutlich, warum Nvidia den Start der beiden neuen Mittelklasse-Chips nur kleinlaut bekannt gab: Es hat sich gegenüber den Vorgängern aus der 8000er-Serie kaum etwas geändert. Der Geforce 9300M G entspricht dem 8400M GS, der Geforce 9500M GS weist die gleichen technischen Daten wie der 8600M GT auf.
Außerdem basieren die neuen Chips auf dem gleichen Fertigungsprozess (80 Nanometer) und der gleichen Direct-X-Version (10.0) wie die Vorgänger. Laut Nvidia hat man aber bei den neuen Chips den Herstellungsprozess besser im Griff, was sich in einer geringeren Ausschussrate und einer etwas niedrigeren maximalen Leistungsaufnahme der 9000er-Chips niederschlägt.
| Grafikchip | Geforce 9500M GS | Geforce 9300M G |
| DirectX-Version | 10.0 | 10.0 |
| Fertigungsprozess | 80 Nanometer | 80 Nanometer |
| Stream-Prozessoren | 32 | 16 |
| Taktrate Chip | 475 MHz | 400 MHz |
| Taktrate Shader | 950 MHz | 800 MHz |
| Taktrate Speicher | 700 MHz | 600 MHz |
| maximaler Speicher | 512 MB | 256 MB |
| Speicherbusbreite | 128 Bit | 64 Bit |
Wie sich der Geforce 9500M GS in Spielen unter DirectX 9 und DirectX 10 schlägt, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.
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