17.05.2006 | 16:25 Uhr

Technik & Know-how: Fritz-Box-Hacking - PC-Steuerung aus der Ferne

Wer kennt das nicht: Man sitzt in der Firma oder bei Freunden und benötigt dringend Daten, die auf dem heimischen PC liegen: Sei es eine Datei, eine E-Mail oder eine Internetseite aus den gespeicherten Favoriten. Ist keiner zu Hause, um den PC einzuschalten und zu bedienen, kommt man an die Daten nicht heran. Wer öfter einen Zugriff auf seinen PC aus der Ferne benötigt, mag sich überlegen, den PC rund um die Uhr durchlaufen zu lassen. Der Umweltaspekt sowie der hohe Verschleiß von mechanischen PC-Komponenten und thermisch beanspruchten Bauteilen sprechen jedoch dagegen.


Heutzutage beherrscht aber fast jeder halbwegs aktuelle PC "Wake on LAN" (WoL). Damit kann der Administrator in Firmen die PCs starten und die darauf installierte Software updaten, wenn die Benutzer sie beispielsweise nachts nicht benötigen. Doch für WoL sind spezielle Datenpakete über das Netzwerk nötig, die viele Router nicht aus dem Internet weiterleiten. Ein Fernstart über das Web scheidet daher zunächst aus.

Wenn man jedoch das Linux-Betriebssystem der Fritz-Box-DSL-Router um entsprechende Module erweitert, lässt sich jeder angeschlossene PC aus der Ferne starten. Hat man darauf eine Remote-Desktop-Software installiert, kann man anschließend damit arbeiten, als wäre man zu Hause.

Im Folgenden beschreiben wir, wie Sie Ihre Fritz Box um diese Funktion erweitern und den Fernstart über ssh entsprechend absichern. Als Voraussetzung müssen Sie den telnet-Zugang freigeschaltet haben. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag "Technik & Know-how: Tuning und Hacks für die Fritz Box", den Sie auf jeden Fall vorab lesen sollten.

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