Solid-State-Disks
20.06.2008 | 08:57 Uhr

Auch HP will Server mit Flashspeichern ausrüsten

Der  Flash-Speicher
Der Flash-Speicher "ioDrive".

Nach Sun hat jetzt auch Hewlett-Packard (HP) angekündigt, seine Server mit Solid-State-Disks (SSD) zu bestücken.


Dabei nutzt HP die SSD-Technik des 2006 gegründeten, in Salt Lake City, Utah, beheimateten Start-ups Fusion-io. Dessen Flash-Speicher "ioDrive" soll in die PCI-Slots (Peripheral Component Interconnect) gesteckt werden und derart pro Karte gut 640 GByte an Festkörperspeicher zur Verfügung stellen.

Für das Jahr 2009 erwarten die beiden Anbieter, 1,28 TByte Kapazität bereitzustellen. Das sagte David Flynn, CTO von Fusion-io. Das Unternehmen hatte sein Produkt ioDrive letztes Jahr auf DEMOFall-Konferenz vorgestellt.

Wann aber die ersten Server mit SSD angeboten werden und, was genauso wichtig ist, zu welchem Preis, wollten sie nicht sagen.

Serverkonkurrent Sun hatte vergangenen Monat erklärt, es werde bis Ende dieses Jahres SSDs in seinen Servern verbauen. Ebenso hatte Google bestätigt, es plane, seine x86-Server noch dieses Jahr mit Flashspeichern auszurüsten

Der Einwand gegen diese Speicher ist bis doato der vergleichsweise teure Anschaffungspreis, für manche auch der Zweifel an der Haltbarkeit dieser Speicherlösungen.

Vergangenen Monat hatte der Speicheranbieter EMC zugegeben, die SSDs seien noch zu teuer, um sie massenhaft anbieten zu können. Dennoch werde er daran gehen, seine Highend-Lösung Symmetrix auch als SSD-Lösung anzubieten, so das Unternehmen. (wl)



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