Essential-Reihe
14.05.2008 | 10:59 Uhr

Windows-Server-Preise stehen fest

Ab sofort sind Vorversionen (Release Candidates) von Windows Small Business Server 2008 und Windows Essential Business Server 2008 verfügbar. Auf einem Microsoft-Portal erfahren Partner mehr über diese Server-Produkte für kleine und mittelständische Unternehmen, etwa wo sie diese Software kostenlos erhalten und wie sie deren finale Versionen erfolgreich verkaufen können. Zudem hat Microsoft die US-Preise für die beiden Lösungen bekannt gegeben. Die deutschen Preise werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.


Der Windows Small Business Server 2008 (SBS) eignet sich am besten für Unternehmen mit bis zu 50 PCs. In der Standard-SBS-Edition findet sich Windows Server 2008, SharePoint Services 3.0, Exchange Server 2007 mit Forefront Security, ferner die Server-Version von Windows Live OneCare sowie Schnittstellen zu Microsoft Office Live und Small Business. Für fünf Clients kostet die finale Version Standard Edition des Small Business Server 2008 knappe 1.100 Dollar, jeder weitere Client schlägt mit jeweils 77 Dollar zu Buche.

Die Premium Edition von SBS enthält zusätzlich eine zweite Kopie von Windows Server 2008 sowie die Standard Edition von Microsoft SQL Server 2008. Sie wird für knappe 1.900 Dollar erhältlich sein, pro Client werden zusätzlich 189 Dollar fällig. Verfügbar werden die finalen Versionen in der zweiten Jahreshälfte 2008 sein.

Windows Essential Business Server 2008 wurde für mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Desktop-PCs entwickelt. Zusätzlich zum Umfang des Small Business Server enhält Essential noch die System-Management-Lösung von Microsoft (System Center Essentials 2007) sowie die Firewall Internet Security and Acceleration Server (ISA).

Genauso wie bei SBS kommt bei der Premium Edition von Essential noch eine SQL Server 2008-Version hinzu. Dafür kostet sie mit 7.163 Dollar 30 Prozent mehr als die Standard Edition von Windows Essential Business Server (5.472 Dollar). Zusätzliche Essential-Premium-Client-Lizenzen sind mit je 195 Dollar gar doppelt so teuer wie in der Standard Edition (81 Dollar).


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