DRAM-Preisverfall - Kapazitätskürzungen nötig
Ungeachtet der jüngsten Kapazitätsanpassungen führender Speicherproduzenten sind weitere Produktionskürzungen wegen der schwächelnden Nachfrage für die Branche unausweichlich. Wie das asiatische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf informierte Industriekreise und den Marktforscher DRAMeXchange berichtet, wirken die produktionsbezogenen Kapazitätsanpassungen des südkoreanischen Elektronikgiganten Hynix Semiconductor im DRAM-Segment zwar hilfreich, jedoch noch immer nicht ausreichend.
Eine weitere Absenkung der produzierten DRAM-Mengen würde weltweit für Entspannung sorgen, die Analysten nach dringend nötig wäre, um sich von der derzeitigen Abschwungphase zu erholen. "Die Kürzungen von Hynix sind ein richtiger Schritt. Dennoch wäre wünschenswert, dass auch andere Marktteilnehmer einen ähnlichen Weg einschlagen", erläutert Merck-Finck-Analyst Theo Kitz.
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