30.10.2007 | 10:54 Uhr

Akkus entpuppen sich als Mogelpackungen

Aufbau einer NiMH-Akku-Rundzelle.
Aufbau einer NiMH-Akku-Rundzelle.

Nichts ist ärgerlicher, als wenn neue und teure Akkus trotz vermeintlich hoher Energiemenge schon nach wenigen Betriebsminuten versagen. Im Test der CP-Schwesterpublikation TecChannel zeigt sich, ob die aufgedruckten Kapazitätsangaben von NiMH- und Li-Ion-Akkus mit im Labor ermittelten Praxiswerten übereinstimmen.


Das wichtigste Kriterium für den Einkauf eines Akkus ist neben dem Formfaktor die Mengenangabe der Kapazität. Je höher die Energiemenge dieser Energiezelle ist, desto länger ist die Laufdauer des mobilen Gerätes. Davon abhängig legen die Akkuhersteller ihre Preise fest.

Die Akkuhersteller müssten aber noch mehr tun, nämlich Angaben für den Verbraucher machen. Da ein Akku in erster Linie eine chemische Energiezelle ist, unterliegt er einem natürlichen Alterungs- und Verfallprozess. Aber weder auf den Akkus noch auf ihrer Verpackung wird darauf explizit hingewiesen. Selbst ein Herstellungsdatum auf den Akkus, um das Alter der Zelle zu beurteilen, fehlt, berichtet unsere Schwesterpublikation TecChannel.

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