Hewlett-Packard entwickelt Virenheilmittel ("Virus Thrustler")
Hewlett-Packard möchte Viren anders bekämpfen. Wie? Durch den wird "Virus Thrustler" (Virus-Bremse):
Diese Software werde ab 2005 in den ProLiant-Server und ProCurve-Switches arbeiten und in diesen, sollten sie von Viren befallen sein, dafür sorgen, dass deren Verbreitung wenn nicht gestoppt, so immerhin gedrosselt wird.
"Virus Thrustler" soll so funktionieren: Patentierte "Throttling"-Techniken können zwischen einem gängigen Server- und einem Viren-Prozess unterscheiden. Sobald beispielsweise eine Netzwerkverbindung hergestellt ist, diese aber genutzt wird für vireneübliches blitzschnelles überschwemmung des jeweils verbundenen Ports, greift der "Thrustler" ein: Die Software limitiert die Zahl der Netzverbindungen auf 50 pro Minute.
Dadurch seien Viren, die sich direkt über das Netz verbreiten, einzudämmen, versprach Tony Redmond, Chief Technology Officer bei HP. "Jeder Wurm und jeder Virus, der von seiner Fähigkeit zur Selbstverbreitung abhängig ist, wird mit dieser Technik erreicht", sagte er.
Zunächst will HP Versionen als Add-on für Windows 2000 und 2003 Server und als Switches-Version anbieten. Windows-Kompatibilitätstests seien in Arbeit.
Ob es eine Client-Version für Workstations geben wird, lies HP offen. Ebenso, ob eine Linux-Version folge. Doch angesichts der HP-Bemühungen um Linux wäre es kurios zu nenen, bliebe diese aus.
Thrustler-Preise nannte HP noch nicht. (wl)


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