16.05.2007 | 16:45 Uhr

Indirekter Vertrieb: Dell wird konkret

Die Pläne von Dell, den indirekten Handel voranzutreiben, nehmen immer deutlichere Konturen an: Einem US-Magazin verriet Konzernchef Michael Dell jetzt die grobe Strategie und erste Details.


So meldet die US-Ausgabe von CRN, dass der Direkthändler derzeit laut Aussagen des Firmengründers daran sei, eine große Zahl von Partnerprogrammen aufzustellen.

Dell scheint sich vor allem an das margenreiche Geschäft mit Value Added Resellern (VARs) richten zu wollen. Dieses sei bereits jetzt das „am schnellsten wachsende und vielversprechendste“ des Konzerns. So nannte Dell zum ersten Mal eine konkrete Zahl: Der Direkvermarkter erziele in den USA bereits vier Milliarden Dollar pro Jahr über seine „Lösungsanbieter“. In der Tat nicht wenig, bedenkt man, dass sich der weltweite Gesamtumsatz zuletzt bei knapp 60 Milliarden Dollar lag.

In den USA erzielt Michael Dell bereits vier Milliarden Dollar Umsatz mit Händlern.
In den USA erzielt Michael Dell bereits vier Milliarden Dollar Umsatz mit Händlern.

“Wir sind mit dem indirekten Vertrieb bereits bei einem Geschäft in Höhe von mehreren Milliarden Dollar angelangt. Und wir haben bereits viele glückliche Partner. Ich glaube, innerhalb der nächsten Quartale werden in allen größeren Ländern Einzelhändler zu sehen sein, die Dell anbieten, so Michael Dell.

Er denke darüber nach, ein weltweit einheitliches Vertriebsprogramm sowie ein Logo, das autorisierte Partner kennzeichnet, zu entwi-ckeln. Dabei seien aber auch Themen wie Projektsicherung zu Vermeidung von Channel-Konflikten zu beachten. (aro)


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