Verbindungs-Sicherheit

Die folgenden Arten an Regeln für Connection-Security können definiert werden:


 

Isolation: Ein solche Regel beschränkt Verbindungen auf Basis von Domain-Mitgliedschaften und erlaubt die Isolierung von Domains.

Authentifizierungsausnahmen: Mit Hilfe einer solchen Regeln können Computer von einer ansonsten vorgeschriebenen Authentifizierung ausgenommen werden.

Server-to-Server: Mit einer solchen Regel werden normalerweise Inter-Serververbindungen gesichert. Im Wesentlichen definiert man dafür zwei Endpunkte, für die dann die weiterhin festzulegenden Erfordernisse passen müssen, damit eine Verbindung zugelassen wird.

Tunnel: Eine Tunnel-Regel wird meist für die Verbindung zweier Gateway-Computer über das Internet eingesetzt.

Custom: Zudem bietet das System noch die Möglichkeit an, Regeln völlig frei zu konfigurieren.

Schließlich bietet die Firewall-Konsole auch noch einen Monitoring-Teil. Der zeigt im Wesentlichen den aktuellen Zustand der Firewall an. Dazu zählt die Art und Weise, in der momentan Pakete gehandhabt werden, welches Netzwerk-Profil aktiv ist sowie wo und wie die Firewall-Aktivitäten protokolliert werden.

Die Windows Firewall in Vista ist eine stateful, Host basierte Firewall, die ein- und ausgehende Verbindungen blockieren kann. Eine sehr simplifizierte Variante zur Konfiguration dieser Firewall findet sich weiterhin in der Systemsteuerung. Tatsächlich ist die neue Firewall aber regelbasiert, und die Regeln können mit einem zusätzlichen Tool aus den administrativen Werkzeugen erstellt werden.

Über die Group Policies lassen sich die Einstellungen der Firewall schnell und automatisch auf alle Computer in der Domäne verteilen und aktualisieren. Damit kann der Administrator zentral auf neue Gefahren reagieren oder zusätzliche Applikationen erlauben. (Tecchannel/rw)

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