Virtualisierungslösung
11.06.2008 | 15:00 Uhr

Veritas mit XenServer

Megatrends bei den deutschen Top- Systemhäusern 2008: Virtualisierung an erster Stelle
Megatrends bei den deutschen Top- Systemhäusern 2008: Virtualisierung an erster Stelle

Eine neue Virtualisierungslösung bringt Symantec auf den Markt. "Veritas Virtual Infrastructure" eignet sich für Produktivumgebungen und stellt eine interessante Alternative zu den Virtualisierungssystemen von VMware dar.


Denn die ab Herbst 2008 verfügbare Software von Symantec setzt auf die Storage- Management-Funktionen von Veritas und kombiniert diese mit der XenServer-Virtualisierungstechnologie von Citrix. Durch die Integration von Server- und Storage-Virtualisierung können Unternehmenskunden gleichzeitig die Server-Virtualisierungstechnologie von Citrix und die in physikalischen Umgebungen gut eingeführten Storage-Management-Funktionen von Symantec gemeinsam nutzen.

Denn Server- und Storage-Virtualisierung ist der aktuelle Megatrend schlechthin. Das ergab auch eine in diesem Jahr von ChannelPartner unter Deutschlands Top-Systemhäusern durchgeführte Umfrage. Viele Unternehmen setzen Server-Virtualisierung ein, um vorhandene IT-Ressourcen besser zu nutzen und auf diese Weise Kosten zu sparen. Gleichzeitig werden Risiken für die Infrastruktur durch flexiblere Handhabung der Hardware gesenkt.

Allerdings erhöht Server-Virtualisierung die Komplexität - etwa in Bezug auf das Systemmanagement. Laut Symantec bieten heutige Virtualisierungslösungen in vielen Fällen noch nicht die gleichen Funktionen, die heute in physikalischen Umgebungen verfügbar sind. Sie versuchen in x86-Architekturen dieses Problem über das Dateisystem zu lösen, allerdings können auf diese Weise viele Storage-Management-Funktionen nicht weiter verwendet werden. Dies soll nun mit Veritas Virtual Infrastructure in Kombination mit Citrix XenServer nun möglich seien,

So können laut Symantec auch über mehrere virtuelle Server hinweg verteilten Boot-Images mit Veritas Virtual Infrastructure genutzt werden und physikalische Server lassen sich zu logischen Server-Pools zusammenfassen. Damit könnten vorhandene Ressourcen besser genutzt werden, ohne dass der Administrationsaufwand steigt.

Veritas Virtual Infrastructure greift auf einen Volume Manager zurück, der auch Storage-Kapazitäten auf virtuelle Servern zu händeln versteht. Die Software baut auf einer Client/Server-Architektur auf, die jedem virtuellen Server Speicher individuell zuweist. IT-Verantwortliche können damit ihre heterogenen Storage-Umgebungen weiterhin nutzen. (rw)


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