Entrada gekündigt
29.07.2008 | 20:12 Uhr

F-Secure geht jetzt wieder direkt zum Fachhandel

Hier lief die Sache einmal andersherum: F-Secure hat, um seinem verstärkten Fokus auf das beratungs- und supportintensive B2B-Geschäft nachzukommen, seinem Distributor Entrada gekündigt - statt, wie man vielleicht annehmen könnte, seinen Weg in die Spezial-Distribution für diesen Zweck ausgebaut.


Klaus Jetter, Deutschland-Chef von F-Secure.
Klaus Jetter, Deutschland-Chef von F-Secure. "Wir sind jetzt flexibler als andere."

Ab Ende Juli 2008, also schon ab diesem Donnerstag, gehört die rund zweijährige Geschichte der via Distribution vertreibenden F-Secure der Vergangenheit an. Wie Klaus Jetter, Deutschlandchef des finnische Sicherheitsspezialisten gegenüber ChannelPartner berichtet, sei das Vertriebsabkommen mit Entrada "im gegenseitigem Einverständnis" beendet worden. F-Secure beliefert somit seine rund 1.000 kooperierenden Fachhändler im Bundesgebiet ab sofort wieder direkt und selbst.

Jetter verrät den Hintergrund: Er habe das Gefühl gehabt, dass es auch in der Spezial-Distribution vorrangig um das Enterprise-Geschäft gehe - F-Secure ziele aber mit der "Suite"-Produktreihe sowie den "Protection Service for Business" (PSB) dagegen auf kleinere Unternehmen unter 100 Mitarbeiter ab; ein Geschäft, dass Entrada offensichtlich nicht ausreichend fokussierte, zumindest, in der Art wie Jetter es sich wünschte.

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