03.12.2007 | 11:27 Uhr

Zehn Gründe, warum Anwender paranoid sein sollten

Ihre Privatsphäre ist Ihnen heilig? Sie zahlen nur bar und vermeiden „Kundenbindungsprogramme“ wie Payback, damit man kein Kaufprofil von Ihnen erstellen kann? Das Mobiltelefon haben Sie abgeschafft, damit es kein Bewegungsprofil von Ihnen gibt? Ins Internet gehen Sie, wenn überhaupt, nur über ein Internet-Cafe, bevorzugt in einem anderen Stadtteil – niemals dasselbe natürlich? Dann brauchen Sie möglicherweise nicht weiter zu lesen*.


Alle anderen sollten sich – zumindest was die Nutzung von IT-Systemen angeht – schon einmal Gedanken über ihr aktuelles und zukünftiges Verhalten machen. Neugierige Chefs, schnüffelnde Kollegen oder paranoide Minister haben eine Fülle von Möglichkeiten, die Privatsphäre jedes einzelnen auszuspionieren. Die Kollegen unserer Schwesterpublikation Infoworld haben zehn Gründe aufgetan, warum sich immer mehr Menschen Sorgen machen (sollten).

Zudem haben die Kollegen die einzelnen Punkte auf einer Paranoia-Skala von 1 (Don't worry, be happy) bis 5 (Hab große Angst!) eingestuft. Auch wenn die Herangehensweise der amerikanischen Kollegen mit einem Augenzwinkern zu betrachten ist, sind die datenschutzrechtlichen Bedenken ernst gemeint. Und jeder weiß: Heute in Amerika, morgen in Deutschland. Hier also die zehn Aspekte, die Anlass zur Besorgnis geben.

* Microsoft Word schlägt sinnigerweise für „weiterzulesen“ als Korrektur „weiterzuleben“ vor. Eine möglicherweise sogar semantisch korrekte Analyse des Sachverhalts, denn es fällt zunehmend schwerer, seine Privatsphäre derartig abzuschotten, ohne ins Abseits zu geraten.


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