TK-Systeme im Vergleich
30.05.2008 | 14:10 Uhr

VoIP ist der kommunikative Stromfresser


Aufgrund wachsender Energiekosten und einer zunehmenden Sensibilität für die Umwelt- und Klimaproblematik rückt auch bei Telefonsystemen der Stromverbrauch stark in den Fokus. Nach Berechnungen einer Vergleichsanalyse des VAF (Bundesverband Telekommunikation e.V.) im Mai 2008 kann der Energieverbrauch vor allem bei modernen VoIP-Systemen zu einem ernsthaften Kostenfaktor werden, der die Betriebskosten erheblich belastet.


Aus diesem Grund hat der Fachausschuss Technik des VAF anhand herkömmlicher und VoIP-TK-Anlagen in vier Szenarien (klassisch beziehungsweise TDM, hybrid mit VoIP-Telefonen, reines VoIP und VoIP mit Softphones) die Energiekosten für drei beispielhafte Unternehmensgrößen (100 Mitarbeiter in einem Gebäude, 500 in zwei Gebäuden und 1.000 Mitarbeiter in vier Gebäuden) berechnet.

Die konkreten Energieverbrauchberechnungen wurden exemplarisch auf Basis von Siemens Hipath TK-Anlagen und Cisco Catalyst Switches sowie handelsüblichen Servern (die Kapazität der jeweiligen Geräte wurde je nach Unternehmensgröße gewählt) vorgenommen.

Ergebnisse der Analyse: Ein VoIP-Projekt benötigt immer wesentlich mehr Strom als eine klassische Telefonanlage in Kombination mit einem parallelen Datennetz. Die klassischen beziehungsweise Standard-TK-Anlagen sind vom Stromverbrauch her am günstigsten.

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VAF Vergleichsanalyse (229 kB)

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