Dell ist CO2-neutral
Dell hatte angekündigt, bis Ende 2008 CO2-neutral sein zu wollen; dieses Ziel hat das Unternehmen ein halbes Jahr früher als geplant erreicht, und zwar durch die weltweite Energieeffizienz-Kampagne, den vermehrten Einkauf grüner Energie und Zertifikaten für regenerative Energie sowie nachprüfbare Maßnahmen zum Emissionsabbau.
Den weltweiten Zukauf von Strom aus Wind- und Sonnenenergie sowie Methangas hat das Unternehmen zwischen 2004 und 2008 von 12 auf 116 Millionen kWh gesteigert, was nahezu einer Verzehnfachung innerhalb von nur vier Jahren entspricht. Bereits Anfang 2008 hatte Dell gemeldet, die weltweite Firmenzentrale in Austin, Texas, 100-prozentig mit grüner Energie zu betreiben.
Als Teil seiner Verpflichtung zur CO2-Neutralität investiert der Hersteller auch in Windenergie-Projekte in den USA, China und Indien. Die Gesamtmenge an generiertem und zugekauftem Ökostrom beträgt 645 kWh; sie vermeidet die Erzeugung von rund 400.000 Tonnen CO2.
Durch die Verbesserungen bei Einrichtungen und einer globalen Energiemanagement-Initiative reduziert Dell den CO2-Ausstoß um 20.000 Tonnen pro Jahr und spart in diesem Zeitraum gleichzeitig 3 Millionen US-Dollar. Gemessen am Umsatz verbraucht Dell laut Eigenangaben heute schon weniger als die Hälfte an CO2 als sein nächster Mitbewerber und gehört damit zu den Energie-effizientesten Unternehmen unter den Fortune-50.
"Grüne IT betrifft sämtliche Aspekte unseres globalen Business", sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Dell. "Dazu gehört auch die Entwicklung neuer Standards für Energieeffizienz und umweltfreundliche Energie, die für unsere Kunden sowohl Kosteneinsparung als auch Umweltschonung bedeuten. Diese Standards helfen uns auch, zentrale Wachstumsziele mit unserem Vorhaben in Übereinstimmung zu bringen, die gemeinsam genutze Welt zu schonen. Jedes Unternehmen kann Dell und unsere ReGeneration-Initiative auf diesem Weg begleiten." (go)

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