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15.07.2008 | 15:07 Uhr

32-Zoll-Tauziehen zwischen Plasma und LCD

Der maßgeblich von LG Electronics losgetretene Markt für 32-Zoll-Plasma-TVs gerät unter wachsenden Druck von der LCD-Front.


Da LCD-TV-Panels mit 32 Zoll Mitte 2007 knapp wurden, hat LG chinesischen TV-Herstellern als günstige Alternative entsprechend große Plasma-Panels (PDP Panels) angeboten.

Derweil hat aber die Immobilienkrise in den USA dazu geführt, dass die Verbraucher dort weniger in XXL-Formaten denken, wodurch sich LCD-Panel-Hersteller wie Sharp gezwungen sahen, die Schleusen in ihren eigentlich für Übergrößen geplanten Werken für 32-Zöller zu öffnen.

Das wiederum hat sowohl für LCDs wie auch für PDPs das gesamte 32-Zoll-Preisgefüge durcheinander gewürfelt.

Die Durchschnittspreise für 32-Zoll-LCD-TV-Panels liegen derzeit bei 320 Dollar, es gibt aber auch Hersteller, die ihre Panels preisaggressiv für 280 Dollar anbieten.

Bei 32 Zoll großen PDPs wird der Panel-Durchschnittspreis von aktuell 270 Dollar von manchen Anbietern schon um 30 Dollar unterboten.

Da die Preise voraussichtlich weiter sinken werden, ist das 32-Zoll-Segment für einige PDP-Hersteller mittlerweile uninteressant geworden. Bestes Beispiel ist Samsung SDI: Ursprünglich wollte die Samsung-Tochter ab Juli die Massenproduktion von 32-Zoll-PDPs aufnehmen, hat sich dann aber doch anders entschieden. (kh)



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