20.10.2005 | 18:39 Uhr

Was ist eigentlich Dolby Surround?


Dolby Surround Prologic, abgekürzt (DSPL), ist der Vorläufer der heutigen digitalen Tonformate. Der Siegeszug des analogen DSPL begann 1982, als die ersten Kinofilme und Soundtracks mit dieser Technik erstmals "Kino- Feeling" ins Heimkino brachten. Die Technik war so ausgelegt, dass Tonträger ohne Qualitätseinbußen auch auf normalen Stereoanlagen abgespielt werden konnten.


Die Kompatibilität war also gewährleistet. Wer aber den richtigen Raumklang genießen wollte, musste sich einen Dolby-Stereo-Decoder extra zulegen. In einigen höherwertigen Geräten, zum Beispiel Fernsehern, war dieser Decoder gleich eingebaut.

DSPL arbeitet mit vier Lautsprechern: links, rechts, Mitte und Raumklang, auch Surround genannt. Senderseitig wurden die vier Kanäle mittels einer analog aufgebauten Matrix (Widerstandsnetzwerk) gemischt. Deshalb weist das System einige technische Schwächen auf. Zum Beispiel besitzt der einkanalige Raumklangausgang nur einen Frequenzgang von 100 bis 7.000 Hertz und die Kanaltrennung ist nach heutigen Gesichtspunkten ebenfalls mangelhaft. Um diese Punkte abzustellen, überarbeiteten die Dolby Labors das System.

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